
Zugang & Kosten
Nein. Da ich außerhalb der gesetzlichen Krankenkasse arbeite, habe ich leider keine Plätze für gesetzlich Versicherte verfügbar
Ja als privat Versicherte werden die Kosten übernommen. Nehmen Sie für einen Erstkontakt mit mir Kontakt auf. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten meist ganz oder teilweise, abhängig von Ihrem individuellen Tarif. Wir empfehlen, vor Beginn der Therapie Rücksprache mit Ihrer Versicherung zu halten.
Ja, als privat Versicherte:r treten Sie in der Regel zunächst in Vorleistung. Das bedeutet: Sie erhalten eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP/GOÄ), begleichen diese selbst und reichen sie anschließend bei Ihrer privaten Krankenversicherung oder Beihilfestelle zur Erstattung ein. Der Erstattungszeitraum variiert je nach Versicherung, beträgt aber meist wenige Wochen. Wir stellen Ihnen die Rechnungen so aus, dass sie den formalen Anforderungen der Versicherungen entsprechen.
Einige private Krankenversicherungen und Beihilfestellen begrenzen die Anzahl der erstattungsfähigen Sitzungen pro Kalenderjahr (z. B. 30, 50 oder 60 Sitzungen). Wenn dieses Kontingent ausgeschöpft ist, können Sie die Therapie grundsätzlich selbst weiterführen – als Selbstzahler:in. Alternativ kann geprüft werden, ob eine Erweiterung oder Ausnahmeregelung beantragt werden kann. Die Voraussetzungen dafür sind vom jeweiligen Versicherungsvertrag abhängig. Ich berate Sie gerne zu den Möglichkeiten und unterstützen bei der Antragstellung.
Ja als Selbstzahler sind Behandlungstermine möglich. Das Honorar für die Therapiestunde (50 Min.) beträgt 130 Euro. Sie können die Kosten für die Therapie also auch selbst tragen. In diesem Fall ist keine Genehmigung durch eine Kasse erforderlich, und die Termine können meist kurzfristiger und flexibler vereinbart werden.
Sollte eine Rechnung nicht fristgerecht bezahlt werden, erinnern wir Sie zunächst freundlich im Rahmen eines Mahnverfahrens. Dabei erhalten Sie zunächst eine Zahlungserinnerung, anschließend – falls notwendig – eine oder mehrere formelle Mahnungen mit neuer Zahlungsfrist. Bleibt auch nach den Mahnungen ein Zahlungseingang aus, behalte ich mir vor, ein externes Abrechnungs- bzw. Inkassounternehmen mit der Forderungsabwicklung zu beauftragen. Damit möchte ich einen transparenten und fairen Umgang mit offenen Rechnungen gewährleisten. Sollten Sie aus persönlichen oder finanziellen Gründen Schwierigkeiten bei der Begleichung haben, sprechen Sie mich bitte frühzeitig an – gemeinsam finden wir in vielen Fällen eine Lösung.
Meine Praxis arbeitet ausschließlich mit vereinbarten Terminen, um jedem Menschen ausreichend Zeit und Ruhe für das Gespräch zu ermöglichen. Ein Besuch ohne vorherige Terminvereinbarung ist daher leider nicht möglich. Bitte nutzen Sie die o.g. genannten Kontaktmöglickeiten.
Wie beginnt eine Psychotherapie?
Mir ist bewusst, dass freie Plätze bei einer ambulanten Psychotherapie in der Nähe stark umkämpft sind und es immer schwieriger wird, einen geeigneten Therapieplatz zu finden. Mein Bestreben ist es, Ihnen so schnell wie möglich zu helfen, weshalb Termine für das diagnostische Erstgespräch zur ambulanten Psychotherapie in Düsseldorf in der Regel recht zeitnah möglich sind. Aktuell sind noch einige freie Plätze für die ambulante Psychotherapie für Privatversicherte und Selbstzahler verfügbar.
Der Erstkontakt mit meiner Praxis kann auf verschiedenen Wegen erfolgen: Sie können mich über das Kontaktformular auf dieser Homepage oder telefonisch unter 0172-6649613 oder per email tiefenpsychologie@praxis-jungclaussen.de erreichen. Nach Ihrer Kontaktaufnahme melde ich mich zeitnah zurück, um erste Fragen zu klären und – sofern freie Kapazitäten bestehen – einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren. Dieses dient dem gegenseitigen Kennenlernen und einer ersten Einschätzung, ob eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll und möglich ist.
In der Regel müssen Sie zum Erstgespräch nichts mitbringen. Falls Sie jedoch einen Medikamentenplan haben oder bereits in stationärer oder ambulanter Behandlung waren, können diese und Befundberichte oder Entlassungsbriefe hilfreich sein, um sich ein umfassenderes Bild Ihrer Vorgeschichte zu machen. Diese Unterlagen sind jedoch nicht zwingend erforderlich – im Mittelpunkt steht zunächst das persönliche Gespräch.
Die erste Sitzung dient dem gegenseitigen Kennenlernen und einer ersten Einschätzung Ihrer aktuellen Situation. Sie haben Raum, über Ihre Anliegen, Beschwerden und Erwartungen zu sprechen. Gleichzeitig erhalten Sie Informationen über das therapeutische Vorgehen, die Rahmenbedingungen und die nächsten Schritte. Es ist ganz normal, wenn zu Beginn noch nicht alle Fragen geklärt sind – die erste Sitzung ist ein Einstieg in einen gemeinsamen Prozess.
Die probatorischen Sitzungen finden am Beginn einer Psychotherapie statt – in der Regel umfasst die Probatorik zwei bis fünf Sitzungen. Sie dienen dem gegenseitigen Kennenlernen, der diagnostischen Einschätzung und der gemeinsamen Entscheidung, ob eine Therapie aufgenommen wird. In dieser Phase können Sie prüfen, ob Sie sich mit der Therapeutin oder dem Therapeuten wohlfühlen, und offene Fragen klären. Erst nach Abschluss der Probatorik wird ein Antrag auf Psychotherapie gestellt.
Ja, im Rahmen einer beginnenden Psychotherapie dient die Diagnostik dazu, Beschwerden besser zu verstehen, eine fundierte Einschätzung zu ermöglichen und die Therapie individuell zu planen. Sie erhalten verschiedene diagnostische Instrumente, die Sie zu Beginn ausfüllen. Meine Praxis ist auch ein ein neuartiges wissenschaftliches Qualitätssicherungsverfahren (QSP-Verfahren Prof. Volz, Universität HMU Düsseldorf) angeschlossen.
Die Sitzungen finden in der Regel einmal pro Woche statt. So kann ein kontinuierlicher positiver therapeutischer Prozess am besten sichergestellt werden. Grundsätzlich kann die Frequenz an die besondere Situation eines Pat. nach Rücksprache angepasst werden.
Ja, das ist grundsätzlich möglich. Eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Behandlung. Wenn Sie das Gefühl haben, dass „die Chemie nicht stimmt“ oder Ihre Anliegen nicht gut aufgehoben sind, können Sie dies offen ansprechen. In der Regel ist es sinnvoll, zunächst ein klärendes Gespräch zu führen – manchmal lassen sich Missverständnisse dadurch ausräumen. Sollte sich dennoch das Gefühl bestätigen, unterstützen wir Sie gerne bei der Suche nach einer passenden Alternative. Sollten Sie zwischen den Sitzungen ganz klar merken, dass Sie die Behandlung nicht fortsetzen wollen, hat die Erfahrung gezeigt, dass ein gemeinsamer Abschluss-Termin beiden Seiten die Möglichkeit gibt einen professionallen Abschluß zu finden.
Fragen zum Verlauf der Therapie
Meine therapeutische Arbeit ist tiefenpsychologisch fundiert, aber bewusst integrativ und schulenübergreifend ausgerichtet. Neben dem klassischen therapeutischen Gespräch nutze ich deshalb auch Methoden aus der systemischen, humanistischen und verhaltenstherapeutischen Psychotherapie.
Dazu gehören beispielsweise die Arbeit mit inneren Anteilen (Stuhlarbeit), imaginative Übungen, Metaphern und Bilder, systemische Fragetechniken, Perspektivwechsel sowie kleine Verhaltensexperimente für den Alltag. Manchmal kann auch eine überraschende, humorvolle oder paradoxe Intervention helfen, festgefahrene Denk- und Beziehungsmuster in Bewegung zu bringen.
Mir ist wichtig, dass Psychotherapie nicht nur beim Nachdenken und Verstehen stehen bleibt. Manches, was wir mit dem Kopf längst verstanden haben, fühlt sich innerlich noch ganz anders an. Deshalb versuche ich, emotionale Erfahrungen auch unmittelbar erlebbar und damit veränderbar zu machen.
Welche Methoden wir einsetzen, hängt immer von Ihrem Anliegen, Ihrer Persönlichkeit und natürlich auch davon ab, womit Sie sich wohlfühlen. Nicht jede Methode passt zu jedem Menschen. Und manchmal ist ein gutes, offenes Gespräch die hilfreichste Intervention.
Mein Grundsatz: Nicht der Mensch muss zur Methode passen, sondern die Methode zum Menschen.
Solche Berichte bzw. Vorurteile sind mir sehr bekannt. Mein persönlicher Stil als Tiefenpsychologe ist indes anders: Ich denke seit Beginn tiefenpsychologisch-psychoanalytisch und erlebe diese Perspektive für das Verständnis des individuellen Gewordenseins des Patienten als sehr hilfreich, ebenso ist das psychoanalytische Denken sehr hilfreich beim Verständnis der (unbewussten) Beziehungsdynamik, die sich zwischen Patient und Therapeut abspielt. Gleichwohl schätze ich den Einsatz vieler anderen (auch kreativer) psychotherapeutischen Methoden und bringe mich als Mensch authentisch in den Kontakt mit ein. Professionelle kritische Reflexion des Geschehens und ein lebendiger Austausch sind aus meiner Sicht kein Widerspruch in der Therapie. Das Entscheidende ist das Verständnis was sich im Prozess ereignet. Hierbei hilft nicht selten ein entsprechender Abstand sowie der Einsatz von Supervision.
Urlaubszeiten und andere absehbare Abwesenheiten werden nach Möglichkeit frühzeitig und gegenseitig angekündigt, um eine verlässliche Therapieplanung zu ermöglichen. Dies gilt sowohl für die Patientin bzw. den Patienten als auch für den Psychotherapeuten.
Therapieunterbrechungen durch Urlaub sind grundsätzlich möglich und werden bei der gemeinsamen Behandlungsplanung berücksichtigt. Längere Unterbrechungen sollten rechtzeitig besprochen werden, insbesondere wenn sie den therapeutischen Prozess oder die Behandlungsstabilität beeinflussen könnten. Während meiner Urlaubszeiten findet in der Regel keine therapeutische Vertretung statt. Bei dringendem Behandlungsbedarf sind die entsprechenden ärztlichen oder psychiatrischen Versorgungsangebote in Anspruch zu nehmen. Bei akuten Krisen gelten die gesondert vereinbarten Regelungen zur Krisenversorgung.
Alle Psychotherapeuten unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Eine Weitergabe von Informationen oder Berichten an Hausärztinnen und Hausärzte oder andere mitbehandelnde Personen erfolgt nur auf zulässiger rechtlicher Grundlage, insbesondere nach vorheriger Abstimmung und gegebenenfalls gesonderter Schweigepflichtentbindung. Die Schweigepflicht ist für mich aber weit mehr als nur eine gesetzliche Verpflichtung. Sie ist eine wichtige Grundlage für eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung. Denn Psychotherapie kann nur dann wirklich in die Tiefe gehen, wenn man sich sicher fühlen darf, auch über sehr persönliche, unangenehme oder schambesetzte Dinge offen sprechen zu können – ohne befürchten zu müssen, dass diese nach außen gelangen. Diesen geschützten Raum zu ermöglichen und zu bewahren, gehört für mich zu den wichtigsten Voraussetzungen einer guten Psychotherapie.
Fragen zur Erreichbarkeit der Praxis
Die Praxis auf der Vennhauser Allee 240 in Düsseldorf-Vennhausen ist sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Direkt vor der Haustüre befindet sich eine Bushalte Stelle mit mehreren Linien.
Ja die Verkehrsanbindung mit dem Auto ist sehr gut. Die Praxis liegt verkehrsgünstig in Düsseldorf-Vennhausen, nur wenige Autominuten von der A46 am Autobahnkreuz Hilden entfernt und in unmittelbarer Nähe zu Erkrath. Die Parkplatzmöglichkeit ist sehr gut, direkt gegenüber befindet sich ferner auch ein Aldi mit großem Parkplatz.
Die Praxis ist im Erdgeschoss und kann barrierefrei erreicht werden. Die Toilettensituation ist hingegen normal, kein speziell behindertengerechte Toilette.
Fragen zu Therapie im Allgemeinen
Es gibt 4 anerkennte wissenschaftliche sog. Richtlinien-Verfahren: die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP); die analytische Psychotherapie (AP); die Verhaltenstherapie (VT) und die Systemische Psychotherapie (ST). Ich biete die TP an. In den Anfangs-Sitzungen stelle ich Ihnen aus Transparenzgründen diese Richtungen in der Regel näher vor.
Zunächst kann das Gemeinsame benannt werden: Beide Richtungen stammen von den Grundüberlegungen von Sigmund Freud, dem Gründer der Psychoanalyse ab und folgen der Idee, dass es ein dynamisches Unbewusste gibt. Der Volksmund spricht oft vom „Unterbewusstsein“, aber eigentlich ist das „Unbewusste“ im Sinne der Psychoanalyse gemeint.
Der große Unterschied ist, dass man in der TP zum einen im Sitzen arbeitet, in der Regel 1x die Woche, mehr im Hier und Jetzt verortet ist und der Therapeut deutlich mehr Feedback und Resonanz gibt, als in der AP. In der AP kann man im Liegen, auf der berühmten Couch arbeiten, wenngleich man in der AP auch im Sitzen arbeiten kann. Es gibt im Kassensystem nur einen sehr kleinen Teil Analytiker, die im Liegen arbeiten. Es gibt noch viele weitere Unterschiede, die den Rahmen hier sprechen würden, sprechen Sie mich bei Interesse hierauf an.
Sonstige Fragen
Nicht jede Psychotherapie muss im klassischen Therapiezimmer stattfinden. Manchmal kann es hilfreich sein, miteinander ins Gehen zu kommen – im wahrsten Sinne des Wortes. Bewegung und Natur können dabei unterstützen, Gedanken zu sortieren, innerlich etwas Abstand zu gewinnen oder auch schwierige Themen leichter anzusprechen. Mit dem nahegelegenen Eller Forst und dem Unterbacher See haben wir gerade im Frühling, Sommer und Herbst schöne Möglichkeiten, einzelne Therapiesitzungen draußen stattfinden zu lassen. Dabei gehen wir in einem angenehmen Tempo spazieren und führen unser therapeutisches Gespräch.
Natürlich eignet sich diese Form der Therapie nicht für jedes Anliegen und jede therapeutische Situation. Die Indikation muss passen, und wir entscheiden gemeinsam, ob eine Sitzung im Gehen sinnvoll ist. Auch Fragen der Vertraulichkeit und des geschützten Rahmens müssen dabei berücksichtigt werden.
Die Therapie im Gehen ist für mich deshalb keine eigenständige Therapieform, sondern eine mögliche Ergänzung unserer gemeinsamen Arbeit. Manchmal kommt eben auch innerlich etwas in Bewegung, wenn wir uns äußerlich bewegen.
Sollten wir uns zufällig außerhalb der Praxis, beispielsweise im öffentlichen Raum, begegnen, ist ein freundlicher Gruß selbstverständlich möglich. Gleichzeitig respektieren wir gegenseitig unsere Privatsphäre und verzichten in solchen Situationen auf therapeutische Gespräche. Um Ihre Vertraulichkeit zu schützen, überlasse ich es Ihnen, ob Sie mich grüßen oder Kontakt aufnehmen möchten. So bleibt auch außerhalb der Praxis ein respektvoller und unbefangener Umgang miteinander gewährleistet.
